Krea-Thon = Transformation

Ausgangspunkt für Transformation sind die heutigen Todsünden der Gesellschaft. „Kreativ-Inseln“ sind die kreativen Workshops, die im April 2022 deutschlandweit und online aus den Motiven der Todsünden etwas Positives schaffen. Das kann ein Theaterstück, ein Gedicht, ein Bild, eine Performance, eine Choreographie sein: den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Unter Anleitung von Kunstschaffenden beschäftigen sich Menschen mit dem Ausgangs-Begriff des Makels und transformieren diesen zu etwas Neuem, Positivem. 

Kreativ-Inseln

Konzert in Freiburg

„Anfangs wollt ich fast verzagen und ich dacht‘ ich trüg es nie – und ich habe es doch getragen, aber fragt mich nur nicht, wie“ Diese Worte Heinrich Heines, vertont in der Auftragskomposition „Lingua Franca“ von Julia Schwartz führen die Thematiken des Konzertes des Orchester Con Anima und des BettlerChores Freiburg zusammen: Musikalisch erzählen die beiden Ensembles, in denen Menschen unterschiedlicher (sozialer) Herkunft zusammenkommen, von Flucht und Migration, äußerem und innerem Exil, Schicksalsschlägen und der Angst, aber auch dem Zauber, der einem Neubeginn innewohnt. Das Konzert soll ein Gedenkkonzert sein: Für ein kürzlich verstorbenes junges Mitglied von Con Anima, für die Opfer von Kriegen, Gleichgültigkeit, Heuchelei und für die persönlichen Schicksale jedes Einzelnen. Zum Besinnen, Krafttanken, Durchatmen und Neubeginnen laden Con Anima und der BettlerChor Freiburg herzlich ein! Es ertönen klassische Werke von Bach bis Charpentier, Filmmusik, Eigenkompositionen und Lieder von Hanns Eisler. Die Auftragskomposition „Lingua Franca“ der amerikanisch-schweizerischen Komponistin Julia Schwartz wird hier uraufgeführt.

DenkDuett: Sinn - menschgemacht oder empfangen?

DenkDuett – Der Philosophie-Talk, bei dem Mitdenken gewünscht ist!

30 Minuten denken die Philosophen Marius Tölzer und Krisha Kops über die Frage nach, ob es Sinn einfach so in der Welt gibt, oder ob dieser menschengemacht sein könnte. 

Das DenkDuett findet im Zoom-Raum mit Teilnehmer:innen statt, die sich nach den 30 Min. DenkDuett mit einbringen, das Thema hinterfragen und erweitern können. Die 30 Min. DenkDuett schneiden wir als Audio-Podcast und als Zoom-Video mit, damit diese Mitschnitte auch ohne live dabei gewesen zu sein, nachgehört und nachgeschaut werden können.

Anmeldung zum Denkduett 

Das DenkDuett wird von der akademie-3.org veranstaltet.

Jugend-Kunstwerkstatt

In der bestehenden Kunstgruppe des Kinder- und Jugendhauses Immenweg wird versucht, gemeinsam einen Beitrag zu erstellen. Die Gruppe besteht aus älteren Jugendlichen, die schon seit Jahren zusammen Kunst schaffen. Die genaue Sünde steht noch nicht fest, wir sind im Schaffensprozess.

Schaut rein: www.instagram.com/die_imme_steglitz

Wo: 

www.stadtteilzentrum-steglitz.de/kinder-und-jugendhaus-immenweg

Die Energie des Friedens

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/C8-6yXJOV-s

Frieden braucht unsere Aufmerksamkeit, unsere Wertschätzung, unsere Energie – und besonders die unserer Politiker, die uns vertreten. 

Fehlt das, gewinnen Angst, Ohnmacht, Gier, Gleichgültigkeit… die Oberhand. Diesen (Kriegs-)Zustand wieder in Entspannung zu verwandeln, benötigt viel mehr Energie als vorher, ihn zu bewahren.

Dies stellt Katrin Seifert in einem Malprozess dar: Sie lasiert helle Wolken, verdunkelt sie und versucht dann, den Himmel erneut aufzuhellen, was nur durch eine andere aufwändigere Methode funktioniert. Die Energie des Friedens.

 Es könnten 1-2 Leute mitmachen. Wir benötigen drei Sitzungen. Publikum willkommen!

Außerdem wird die Veranstaltung auch unter www.kimages.de aufgeführt.

Wer: Katrin Seifert  
Anmeldung übers Kontaktformular auf der Webseite http://www.katrinseifert-art.de
Wann:  08.04. + 22.04.22, 10:00-14:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr
Wo: Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum, Atelier 108, Dortustraße 46, 14467 Potsdam

Trommeln, tanzen und falten in Freiburg

Am Samstag, 09. April, von 11 bis 13 Uhr rühren wir die Werbetrommel mit afrokaribischem Trommeln und Tanz auf dem Stühlinger Kirchplatz und sorgen dort für fröhliche Stimmung in unruhigen Zeiten.

Am Sonntag, 10. April von 14 bis 18 Uhr finden in unseren Räumen im Kleineschholzweg 5 verschiedene kreative Angebote statt, die den Frieden und unseren Umgang mit eigenen und fremden Aggressionen im Fokus haben: Wir falten Kraniche für eine friedliche Welt, die wir in einer langen Kette auf dem Stühlinger Kirchplatz aufhängen, singen Lieder, um uns gegenseitig zu stärken und zu ermutigen, und wir widmen uns der Ostertradition mit der künstlerischen Gestaltung von Eiern. Dem Missbrauch von Macht, der Gier, der Gleichgültigkeit gegen schwere Schicksale und der Angst vor dem, was uns täglich beschäftigt, setzen wir unseren Geist der Gemeinschaft und der Zuversicht entgegen. Menschen unterschiedlichster Herkunft trommeln und tanzen zusammen, falten Kraniche in den Flaggen aller Nationen und bestärken sich gegenseitig in ihrer Lebensfreude trotz schwieriger Verhältnisse. Alle, die daran mitgestalten und sich ein Stück Zuversicht zurückgewinnen möchten, sind herzlich eingeladen!

Tanz trifft Kunst in Oranienburg

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/Mn4Pk26P05k

In diesem Tagesworkshop gehen bewegter und bildnerischer Ausdruck einen Dialog ein und verbinden sich zu einer überraschend sinnlichen Erfahrung. Herzstück dieser Entdeckungsreise sind unser im freien Tanz gewecktes innere Erleben und sein Sichtbarwerden in einem intuitiven Bildprozess. Wir begeben uns auf eine von uns bebilderte TanzReise. Der Tagesworkshop „Von der 13. Fee und vom Wandel“ richtet den Blick auf jene Wut, die unbetrachtet und unreflektiert schwelt … Beziehungsasymmetrien – im Kleinen wie im Großen – verstärkt und uns eng und mental wie aktionsbezogen handlungsunfähig hält. Kurzum eine Wut, die in ihrem Unreflektiert-Sein zunächst destruktiv bleibt. In einem ImprovisationsSpielRaum können die Teilnehmer*innen sich ihren ganz eigenen Wut-Themen in einem bewegt-gestalterischen Transformationsprozess stellen und sich erforschend ausprobieren. Der Workshop berührt auch den Themenkreis von Kontrolle und Macht, die die Ängste hinter der Wut auf uns ausüben. Er richtet den Blick ganz und gar auf uns und zielt auf den Mut, „Beweggründe“ für unsere Haltungen wahrzunehmen, zu hinterfragen und zu wandeln … gleichsam den konstruktiven Charakter von Wut zu erfahren, der die Öffnung unserer Denk- und Handlungsspielräume gegenüber uns, dem anderen und der Welt ermöglicht. Der Tagesworkshop „Von der 13. Fee und vom Wandel“ wird zu einer: Zeit für Wagemut, Wut zu wagen. Näheres zu diesem Workshop und dem Konzept der Workshop-Reihe Selbst_Verständlich unter www.bettinaengel.de

Action Painting

Link zum Kreativbeitrag: https://youtu.be/tTt4N2B9jf8

Ich bin Constanze Claudia Lorenz und arbeite als Künstlerin in Potsdam Brandenburg Für mein Schaffen finden unterschiedliche Richtungen, Medien wie abstrakter Expressionismus, Actionpainting und experimentelle Fotografie Ausdruck. Mit meiner Kunst möchte ich weg von einer Informationsflut hin zurück zu unserem ureigenen Bewusstsein führen. 

Kreativ-Insel #SocialArt22 für Brandenburg zum Thema Angst kreiert und umgesetzt von Constanze Claudia Lorenz: ein Workshop mit Action Painting mit 5 Teilnehmer:innen im Kreativhaus Rechenzentrum Potsdam. Hier wird großflächig mit Farbe ANGST IN MUT und FREUDE  transformiert.. Die Aktion wird videografisch begleitet.

Wo: Kreativhaus Rechenzentrum | Dortustraße 46 | 14467 Potsdam

Kontakt: Constanze Claudia Lorenz https://www.cclo-art.com/event-details/kreativinsel-zum-art-festival-artsocial22

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/309063664665693/?ref=newsfeed

Puppenspiel und Improvisationstheater

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/LQ7PLaBUYwM

Durch Puppenspiel zum emotionalen Tanz des Wandels In der Zusammenarbeit lernt die Gruppe Emotionen bewusst wahrzunehmen und im Kollektiv die DUNDU Figuren und die selbstgebauten Wesen zu animieren: Durch Techniken aus Improvisationstheater erarbeiten wir spielerische Sequenzen und Szenen zu den Todsünden der Gesellschaft und setzen diese anhand der erlernten Prinzipien des Puppenspiels dann um: ein ko-kreativer Prozess in Bewegung.

Wo:  DUNDU Space an den Wagenhallen in Stuttgart
Wann: 12. April 16 – 19 Uhr
Wer:  www.dundu.eu www.see-arts.org

Anmeldung: https://www.eventbrite.com/e/transforming-emotions-mit-puppenspiel-zum-tanz-des-wandels-tickets-310374367087

Macht keine Angst in Potsdam

Link zum gemeinsamen Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/Z4JZSr3eJ_U

„Macht keine Angst!“ Woraus besteht deine Angst? Und in was kannst du sie umwandeln? Sieh dabei zu wie die Angst verläuft und sich in ein schützendes Dach verwandelt. Aus dem vergänglichen Material, dem gefrorenen Wasser, nimmt eine Skulptur vor den Augen des Publikums Gestalt an. Schon während des Entstehens beginnt sie ihre Transformation in etwas Positives und zerfließt. Eine partizipative Cross-Genre-Installation von der Eisskulpturkünstlerin Geertje Marquardt im Zusammenwirken mit der Kreativinsel II von den Illustratorinnen Anna Laura Jacobi und Ulrike Barth-Musil.

Wann: 13. April von 12 bis 16 Uhr

Wo: vor dem Guido-Seeber-Haus in der August-Bebel-Str. 27 in Potsdam

Mehr:
www.dsein.de
http://www.creativesocialmedia.de/
https://annalaurajacobi.de

Mitmach-Installation

Link zum gemeinsamen Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/Z4JZSr3eJ_U

Woraus besteht deine Angst? Und in was kannst du sie umwandeln? Notiere deine Angst, wandele sie in etwas Positives um und lass die optimistischen Gedanken auf bunten Fähnchen im Wind flattern. In Zeltform verbreiten sie schützend über uns ihre hoffnungsvolle Botschaft in alle Richtungen, während darunter in der Kreativinsel „Macht keine Angst! I“ sich das Eis der Angst langsam aber kontinuierlich verläuft. Eine interdisziplinäre Mitmachinstallation von den Illustratorinnen Anna Laura Jacobi und Ulrike Barth-Musil Hand in Hand mit der Kreativinsel „Macht keine Angst! I“ von der Eisskulpturkünstlerin Geertje Marquardt.

Wann und Wo? Am 13. April von 12 bis 16 Uhr vor dem Guido-Seeber-Haus in der August-Bebel-Str. 27, 14482 Potsdam-Babelsberg

Mehr:
www.dsein.de
http://www.creativesocialmedia.de/
https://annalaurajacobi.de

Interaktiver Kunstworkshop in Stuttgart

Gut und Böse haben viele Gesichter. Durch das gemeinsame Arbeiten mit ungewohnten künstlerischen Methoden, lassen wir die Teilnehmer zu den unterschiedlichen Themen untereinander agieren. sich erkennen + sich kennenlernen = sich verstehen Das Gute sehen und nicht das Böse. Von Angesicht zu Angesicht. Face it. 

Wo? Atelier Karin Sauerbier, Kunstverein Wagenhalle, Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart

https://profil-go.de/workshops/#x-raum

ArtWalk in Stuttgart

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/-aZqcZBkJLk

Wir haben uns das Thema Egoismus ausgesucht. Thema unserer Veranstaltung ist Lebenselixier Wasser. Wir möchten unser Licht darauf scheinen, was Egoismus in unserer Welt mit dem Wasser macht und wie man dafür eine Lösung finden kann (z.B. aufklären, teilen, Ressourcen schonen, Wieviel brauchen wir wirklich? Wer ist noch außer uns Teil dieses Kreislaufes? usw.).
Es werden etwa 3-4 Künstlerinnen die an unserer Kunstveranstaltung teilnehmen, an einem Bild arbeiten, welches das Thema aufgreift und transformiert. Ein Pädagoge leitet das Projekt, der die Gäste, die zu unserer Veranstaltung kommen, in die Bearbeitung des Kunstwerkes mit einbinden wird. Anmeldung nicht erforderlich, einfach vorbeikommen!

Treffpunkt am 23. April 15 Uhr 
St. Maria Kirche
Tübinger Str. 36
70178 Stuttgart
16-23 Uhr

www.artwalk-stuttgart.de

DenkDuett:  Wie wahr ist die Wissenschaft?

Bei diesem DenkDuett durchdenken Prof. Stefan Dübel (Institut für Biochemie Braunschweig) und der Philosoph Dr. Christoph Quarch die Frage, wie wahr die Wissenschaft ist. Wir gehen alle davon aus, dass das, was wissenschaftlich verifiziert ist, auch wahr ist, ob das so unbedingt stimmt, wollen die beiden DenkDuetter in 30 Minuten überdenken. Beim anschließenden offenen Denkraum, mit den Teilnehmer:innen wird sicherlich die bisherige Denkweise über den Wahrheitsgehalt der Wissenschaft transformiert. Spannend wird sein, in welche Richtung.

Das DenkDuett findet im Zoom-Raum mit Teilnehmer:innen statt, die sich nach den 30 Min. DenkDuett mit einbringen, das Thema hinterfragen und erweitern können. Die 30 Min. DenkDuett schneiden wir als Audio-Podcast und als Zoom-Video mit, damit diese Mitschnitte auch ohne live dabei gewesen zu sein, nachgehört und nachgeschaut werden können.

Anmeldung zum Denkduett 

Das DenkDuett wird von der akademie-3.org veranstaltet.

 

Happening in Rothenburg ob der Tauber

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/sgmFO__6R58

Zusammen mit einhundert Studierenden der TH Ansbach lassen wir 100 Flugdrachen, die wir vorher selbst gebaut und mit unserer Botschaft versehen haben, in den Himmel über der Innenstadt von Rothenburg ob der Tauber steigen. Es soll um eine UTOPIE gehen, die die Studierenden für sich formulieren und zum Fliegen bringen wollen. Zentral dabei ist der Dialog mit den Passanten, den Einwohner*innen der Stadt. Sicher wird es im Kontrast zur UTOPIE eine „Reibung“ zu den gesellschaftlichen „Lastern“ geben, jedoch in einem positiv aufgeladenen Kontext, eine Art Rückbesinnung zur Kindheit und damit zur „Unschuld“. Da die Formulierung der UTOPIE und ihrer Botschaft von den Studierenden selbst kommt, kann die konkrete Sünde, die ihr entgegensteht, noch nicht benannt werden. Sie wird sehr wahrscheinlich im Kontext der ANGST stehen, was auch zum Motiv der Drachen passt. 

Thor van Horn mit Studierenden der Hochschule Ansbach (Interkulturelles Management) mit Unterstützung von Prof. Carolin Durst. www.quantum-kunst.de

Bestiarium Szenarium! Angst. - Interaktive Theater-Sprechstunde

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/zL3Bi8MwhIo

In Bestiarium? Szenarium! Angst. geben wir der Angst und vor allem Menschen und ihren Ängsten ein Bühne. Eine sichere Probebühne für die Einen oder ein aufregendes Schnuppern, was wir Backstage zur Angst entdecken oder loswerden können, für die Anderen. Woher kommt unsere Angst und wo wohnt sie? Warum ist sie manchmal eine so hartnäckige Bestie? Warum hat sie so viele Gesichter und ist schwer einzuordnen? Als leidenschaftliche Theatermenschen, Trainer*innen, Improvisieren*innen beschäftigen wir uns beruflich sowie künstlerisch mit der Angst.

Mit Mitteln der angewandten Improvisation bieten wir einen interaktiven Raum für Austausch, Training, Micro-Coaching, Erlebnis und Erkenntnis. Ein spontanes Lied, eine Szene oder ein Gedicht können die Angstmonster transformieren in Entwicklung, Verständnis oder zumindest einen Moment Ruhe. Wenn gemeinsames Schweigen, Weinen oder Lachen im Moment das Richtige ist, bereiten wir auch dafür professionell einen Rahmen. Vielleicht ist es auch eine kleine systematische oder körpersprachliche Regieanweisung, die der Angst in Zukunft eine neue Rolle in unserem Leben zuweist. Wir stellen unserem Publikum – jeweils eine Person – in 15 Minuten unsere gesamte Erfahrung zur Verfügung.

https://steife-brise.de/news/aktuelles/#14475

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6914232106344747008

Kunst-Workshop in München

Dich mal (fast) ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen?! Der Kunst-Workshop gibt Dir die Gelegenheit, mit künstlerischem Egoismus zu spielen. Du wirst – inspiriert durch einfache und zugleich inspirierende Aufgabenstellungen – mit anderen Teilnehmenden gemeinsam mehrere Bilder entstehen lassen. Es wird drunter und drüber gehen, indem immer wieder neu zerstört und wieder aufgebaut wird- ein künstlerischer Kampf, der Spaß macht und bei dem sowohl der Prozess als auch das Ergebnis spannend sein wird. Es sind keine künstlerischen Vorerfahrungen notwendig. Bitte trage möglichst Kleidung, die Flecken bekommen darf. 

Wo: Das Arbeitszimmer, Helene-Weber-Allee 15/17, 80637 München 
Raum für Coachings, Workshops, Events | Das Arbeitszimmer München (das-arbeitszimmer.de)

Kontakt und Anmeldung: Simone Drentwett .
www.sidre-kunst.de

Instagram

ArtSocial22Challenge

Jeden Tag ein kleines Kunstwerk als Zeichnung oder Foto oder Filmchen oder Wortwolke oder Sketchnotes oder Liedchen oder Mini-Podcast oder was immer Du willst! 

Ob Du aus Klemmbausteinen mit Deinen Kindern eine Skulptur baust, sie fotografierst und postest. Ob Du rappst, beatboxst, tanzt. Mit der ArtSocial22Challenge laden wir alle ein, sich täglich im Kleinen zu den Themen herauszufordern. Oder alle drei Tage. Oder ein Mal pro Woche. Oder auch nur ein Mal im April. Das entscheidest Du! 

Egal wie: Werde Teil eines großen Ganzen. All Eure Beiträge werden auf der ArtSocial22 Social Wall gebündelt. Hashtag #ArtSocial22Challenge nicht vergessen! Wir haben für Dich eine Promt-Liste zur Inspiration. Spiele mit den Begriffen. Interpretiere sie frech, fröhlich, frei.

Die Prompts und mehr Infos zur ArtSocial22Challenge findest Du via:
http://enjoywork.de/artsocial22challenge

Lass Dich inspirieren auf der ArtSocial22 Social Wall

RED. - Mitmach-Installation

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/FmGUdAGyEQY

RED.  ist eine kraftvolle partizipative Installation, die das Bewusstsein für die sozialen und kulturellen Auswirkungen der Farbe Rot schärfen soll. Wofür steht diese Farbe? Welche Emotionen? Welche Vorurteile und Geschlechterstereotypen könnten unter der Oberfläche liegen? Wer profitiert von den Implikationen, wer könnte benachteiligt oder gar geschädigt werden? RED. ist eine mobile Installation, die für jeden Dialogprozess im Kontext von Vielfalt, Rassismus und/oder Feminismus genutzt werden kann. 6 semi-transparente und themenspezifisch bedruckte Mesh-Banner rahmen ein rotes (Hochzeits-)Kleid und wirken assoziativ auf die Betrachter:innen. Besucher:innen bewegen sich frei in der Installation, im begleitenden Dialog äußern sie ihre Assoziationen – die Angst (oder jedes andere Gefühl, was assoziiert wird) bekommt eine Stimme. Wer nicht reden möchte, notiert seine Gedanken auf Stattys (antistatische Notizzettel), die sie/er an das jeweilige Banner pinnen kann und erweitert so die Bild-Assoziationen um Worte. Die Installation wirkt als soziale Skulptur, in der sich Bilder zu Worten transformieren, Begriffe werden hinterfragt, dekontextualisiert und dekonstruiert. Sobald dies geschehen ist, kann Neues entstehen.

RED. ist vom 01. – 30.04.2022 für Euch geöffnet. Hier geht’s zum Start:
https://artspaces.kunstmatrix.com/de/exhibition/9634250/red

Die Installation RED. ist der erste Teil einer sozialen Plastik. Der zweite Teil gehört Euch:

– Trefft Euch zum Austausch in wonder.me https://app.wonder.me/?spaceId=fac2a647-b2b4-48de-a914-fbae215b9afb 

oder/und

– ergänzt Eure Gedanken zur Installation über das RED.miro-board  https://miro.com/app/board/uXjVOErfwuw%3D/?invite_link_id=472353445072 

Ihr mögt Euch mit Daniela Röcker über die Kunst-Installation und soziale Plastik austauschen?

Daniela ist an folgenden Tagen im wonder-space:
Donnerstag, 14.04.22, 15:00-18:00 Uhr
Donnerstag, 21.04.22, 15:00-18:00 Uhr

und freut sich auf Euren Besuch, Eure Gedanken und Euer Feedback.

Schreibwerkstatt "Liebe Welt"

Wir möchten uns alle Sünden anschauen und einen Brief verfassen mit dem Adressat „liebe Welt“. Hierfür sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Brief soll die Todsünden fokussieren, die Transformation beinhalten und einen aktuellen Bezug zum derzeitigen Ukraine-Konflikt herstellen. Die Transformation wird zudem auch live veranschaulicht in einer kleinen Performance am 30. April. 

Performance zusammen mit Reza Solhi

Vom Podcast zum Poetry Slam Potsdam

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/P1TxQ0HoObw

Die Angst zu kommunizieren ist eine Angst, die viele von uns betrifft. Und dabei können wir gar nicht nicht kommunizieren. Egal, ob verbal oder nonverbal – wir kommunizieren immer. In einer Podcastfolge werden verschiedene Ansichten, Gefühle und Erfahrungen zum Thema Angst in der Kommunikation besprochen, aus denen am Ende ein Poetry-Slam zum Thema Communicate it entstehen wird. Alle, die gerne mitmachen wollen, können über Instagram  eine Nachricht an https://www.instagram.com/_beccie_white/ schreiben. Die Termine für die Aufnahmen werden dann individuell geplant.

compost, sow & grow

Link zum Kreativ-Beitrag: https://youtu.be/TosfmUvgf7c

Gier, Angst, Hass & Co werden kompostiert. Aus ihnen entsteht fruchtbare Erde, welche die Grundlage für das Wachsen gemeinnütziger Ideale ist.
was steht mehr für hochmut (pride), als ein selfie?
wir wollen den hochmut dekonstruieren und darin umsichtigkeit säen.
am ende wächst vielleicht demut.
.
mach mit:
sende uns dein foto zum kompostieren (wie das geht, seht ihr hier: )
info@spatzinderhand.de
.
motiv:
eine person, die ein selfie macht.
nicht das selfie selbst.
siehe bild links.
.
technisches:
querformat oder quadratisch.
.
person:
gerne anonymiesieren wir dein foto
(z.B. verpixeln des gesichts).
.
einsendeschluss:
15.04.22

Die modernen Todsünden der Gesellschaft:
Geiz ist geil hat jahrelang Werbebotschaften geprägt. Und es ist nicht vorbei. Immer mehr haben zu wollen, obwohl man doch schon alles hat, scheint unserer DNA innezuwohnen. Gilt Geiz nur für Materielles? Wie steht es um das rare Gut Zeit? Und was lernen wir aus Erfahrungen mit Geiz? Was stellen wir dem entgegen? Großzügigkeit, Geben, Einladen, Teilen… Schließlich erfahren wir immer wieder, wie gut sich Teilen anfühlt. Wieviel leichter lebt es sich mit leichtem Gepäck. Und wie schön, wenn man was zu verschenken hat. 

ist eine Emotion – Abneigung und Widerwillen führen zu Abwendung,  moralischen Urteilen, Ablehnung und Ausgrenzung. „Unmoralisches“, unsittliches  Verhalten, Korruption, Lug/Betrug widern uns genauso an wie Gerüche, abscheuliche Objekte/Bilder, verfaulte Lebensmittel, schlechte Hygiene, krankheitsübertragende Insekten/Tiere. Sogar bestimmte Sexualpraktiken, Krankheiten und körperliche Fehlbildungen können Unbehagen in uns auslösen, selbst wenn wir wissen, dass wir eigentlich keinen Grund hätten, uns zu ekeln.
Ekel kann den Appetit verderben, einen üblen Geschmack im Mund bescheren bis hin zum Rückzug oder Abkehr und bietet damit eine Schutzfunktion. Diskriminierung und Stigmatisierung sind die Kehrseite, die eine Gesellschaft offen/divers oder eben exklusiv/ausgrenzend handeln lässt.

Angst ist ein mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand [angesichts einer Gefahr]. Ein undeutliches Gefühl des Bedrohtseins. Angst kann uns vor Unheil bewahren. Die Fähigkeit, Angst zu empfinden, kann uns das Leben retten. Sie kann uns gleichwohl in die Starre der Handlungsunfähigkeit versetzen. In der Fachsprache der Psychologie und Philosophie wird im Allgemeinen zwischen Angst als unbegründet, nicht objektbezogen und Furcht als objektbezogen differenziert. Aufgrund unserer Natur neigen wir zu Verhaltensweisen und Gefühlen. Wenn wir uns dieser Determinanten bewusst werden, kann unsere Vernunft Strategien entwickeln, mit denen wir uns bis zu einem bestimmte Grade über sie erheben können. 

Quellen und weiterlesen: Duden https://www.duden.de/rechtschreibung/Angst

Philolex http://www.philolex.de/angst.htm

Die Überlegenheit anderen gegenüber speisen wir aus der Einbildung, etwas besser zu beherrschen oder zu wissen. Dabei lassen wir außer Betracht, dass unser Wissen und Erfahrungen auf anderen Gebieten unterlegen ist. In Verlängerung von Arroganz (nur ein anderes Wort dafür) folgen Prahlen und unmäßiges Wichtigtun. Augenhöhe, Verständnis und Empathie sind mit Hochmut nicht vereinbar. Nicht umsonst sagt das Sprichwort: „Hochmut kommt vor dem Fall.“ Das Gegenteil von Hochmut ist Demut. Und wird uns Menschen in der Klimakrise nicht auf erschreckende Weise Demut gelehrt gegenüber der Natur und unserem Planeten Erde?

Egoismus, abgeleitet vom griechischen Wort für ich, ist eine grundsätzlich menschliche Eigenschaft und an sich nicht rein negativ. In gewisser Weise gehen Egoismus und Selbstliebe Hand in Hand und werden auch in der Philosophie als Grundstein unseres Handelns gesehen, selbst im Altruismus. Positiver Egoismus sorgt also dafür, dass es uns selbst gut genug geht und wir genügend Reserven haben, um anderen zu helfen. Schwenkt der Egoismus ins Negative um und sehen wir uns selbst immer mehr im Zentrum der Welt, so isoliert uns das und wir werden Einzelkämpfer. Wir gegen den Rest. Der soziale Wettbewerbsgedanke, der uns teilweise von klein auf mitgegeben wird, sorgt am Ende für eine Gesellschaft voller Egoisten, in der immer weniger Platz für Mitgefühl, Verständnis und Hilfe anderen gegenüber ist.

„Ich möchte das auch haben“ – Kommt Ihnen das bekannt vor? Die moderne Gesellschaft ist durch die Digitalisierung ständig damit konfrontiert, was andere alles haben und zeigt uns dadurch einen scheinbaren Mangel in unserem Leben auf. Durch die schiere Menge an Vergleichsmöglichkeiten kann Neid von einer emotionalen Randerscheinung zum täglichen Begleiter werden. Aber was macht das mit uns als Gesellschaft, wenn wir nur noch damit beschäftigt sind darüber nachzudenken, was in unserem Leben alles fehlt? Nehmen wir Neid lieber als Ansporn, höhere Ziele zu erreichen und lernen wir, an welchen Stellen Neid einem wirklichen Mangel in unserem Leben entspringt, und wo uns der Mangel nur von unserer digitalen Welt vorgespielt wird.

ist das Vorspielen falscher Gefühle oder Gesinnung. Wir geben vor, mit  Chef*in einer Meinung zu sein, um zu gefallen oder keinen Nachteil wegen eines Widerspruchs zu erleiden. Das führt unter Umständen dazu, dass Fehler der Mächtigeren gedeckt werden, da sich niemand traut, diese anzuprangern. Auch ist es bequemer, sich einer vorgegebenen Meinung anzuschließen, als eine eigene verteidigen zu müssen. Heuchelei zu bekämpfen heißt deswegen, Meinungsfreiheit und Diskurs zuzulassen und auszuhalten.

Hass ist nichts Neues, doch er erscheint einem die letzten Jahre nahezu omnipräsent. Vielleicht ist unsere Gesellschaft schon zu sehr gespalten, dass bereits Unverständnis zur intensiver Feindseligkeit führt. Debatten werden immer hitziger geführt. Und man gerät schnell zwischen die Fronten von sich vegan & von Fleisch Ernährenden, von Geimpften & Ungeimpften, von Links & Rechts. Dialoge, ein Aufeinanderzugehen erscheint einem immer schwieriger in einer Zeit, in der der Hass regiert. Wir bedauern dies zutiefst, treten ein für eine Welt des offenen und respektvollen Dialogs, der versucht, den Bedürfnissen Aller gerecht zu werden. Das ist eine Welt, in der wir leben möchten. Und mittels Eurer Kreativität kommen wir einer solchen mit Glück ein Stückchen näher. 

In einer Welt des Informationsüberflusses wird jede*r täglich mit einer unglaublichen Menge an Informationen über Situationen und Probleme überall auf der Welt umspült. Diese Menge ist für uns schwer zu verarbeiten und führt deshalb häufig im Ergebnis zu Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit bedeutet, dass wir Ereignisse hinnehmen, ohne diese zu bewerten oder uns weiter damit auseinanderzusetzen. Was in gewissem Maße als Selbstschutzfunktion einem guten Zweck dient, verdammt uns im Übermaß aber vor allem zur Passivität. Wenn uns Dinge „egal“ sind, handeln wir nicht und ohne Handeln entsteht kein Wandel. Unsere Gesellschaft steht heute mehr denn je im kollektiven Bewusstsein der Probleme, denen wir gegenüberstehen. Es liegt an uns, die Gleichgültigkeit abzuschütteln und aktiv zu werden.

Macht ist eine Gabe, eine Kraft. Sie kann Positives bewirken #Gestaltungsmacht #Schöpfungsmacht aber häufig steht sie dafür, auf das Denken und Handeln einzelner Menschen, Gruppen oder Bevölkerungsteile so einzuwirken, dass diese sich ihren Ansichten oder Wünschen unterordnen und entsprechend verhalten. #Einflussnahme #Unterwerfung #Zwang #Ohnmacht #Ungleichheit #Abhängigkeit
Wie nutzt man seine Macht und seinen Einfluss positiv, für die Gestaltung einer besseren Welt?

Unterstütze uns und nutze #ArtSocial22 zum Finden oder Posten von Inhalten rund um das Festival.

©2022 Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.